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Eigenbluttherapie

Beschreibung des Verfahrens

Es handelt sich um eine besondere Form der Injektionstherapie. Hierbei wird eine, im Laufe der Therapie ansteigende Menge Blut aus der Vene des Patienten entnommen und anschliessend in das Gesäss reinjiziert. In der klassischen Form umfasst diese Therapie 10 bis 15 Sitzungen in vom Behandler festgelegten Zeitintervallen. Es handelt sich bei der Eigenblutbehandlung um eine Stimmungstherapie.

Gesundheit und Krankheit werden im menschlichen Organismus durch die Fähigkeit der Reizaufnahme und die Fähigkeit der Reizbeantwortung gesteuert. Durch die Eigenbluttherapie können Fehlsteuerungen in diesem Mechanismus häufig positiv beeinflusst werden.

Anwendungsmöglichkeiten

Die Eigenbluttherapie reguliert das weite Feld fehlerhaft ablaufender Entzündungsprozesse im Organismus. Hierunter fallen viele Krankheitsbilder, von denen nur häufig vorkommende benannt werden können: Allergien, chronische Infekte, Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Psoriasis, verschiedene Krankheitsbilder aus dem rheumatischen Formenkreis.

Desweiteren bewährt sich diese Behandlungsform insbesondere auch bei geschwächten Menschen mit immer wiederkehrenden Infekten.
Die vorgenannten Anwendungsgebiete stellen kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände oder Leiden dar.

Kombinationsmöglichkeiten

Die Eigenbluttherapie lässt sich mit nahezu allen anderen bekannten Therapieformen der traditionellen Naturheilkunde aufs trefflichste kombinieren.

Geschichte

Der Papyrus Ebers, aus dem 15. Jahrhundert vor Christus, erwähnt unter anderem in der ägyptischen Medizin die Anwendung von Blut zur Therapie beim Menschen. Das eigentliche Geburtsjahr der Eigenbluttherapie datiert auf das Jahr 1898, in dem die in Amerika lebenden Schweden Elfstrom und Grafstrom es erstmals in der heute bekannten Form bei Lungenentzündungen einsetzten.

Abrechnung

Die Eigenbluttherapie wird nach der Ziffer 24.1 des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker abgerechnet.