Sauerstofftherapie n. Prof. Wehrli
mad_scientist_magnifying_glass_md_wht02
s1 s1

Hämatogene Oxidationstherapie (Abk.: H.O.T.)

Beschreibung des Verfahrens

90 - 100 ml Blut des Patienten werden in einem Apparat (Einweggefäße) mit Sauerstoff ca. 10 – 15 Minuten lang mit reinem, medizinischen Sauerstoff aufgeschäumt und mit UV-Licht bestrahlt, anschließend dem Patienten in Vene oder Muskel zurück verabreicht.

Durch die H.O.T. wird die allgemeine Durchblutung verbessert und somit die Sauerstoffversorgung erhöht.

Die gesamte Behandlung dauert etwa 30 Minuten. In der ersten Woche können zwei Behandlungen durchgeführt werden. Später werden die Abstände vergrößert. In der ersten Therapieserie werden fünf bis zehn Behandlungen durchgeführt. Auffrischtherapien richten sich nach den Bedürfnissen eines jeden Patienten.

Anwendungsgebiete

Im Vordergrund steht die Behandlung von Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose, also die arteriellen Verschlusskrankheiten mit all ihren Folgeerscheinungen. Weiters wird die Therapie bei chronischen Entzündungen, rheumatischen Erkrankungen, Asthma bronchiale, Allergien, Erschöpfungszuständen und zur Immunstärkung, zudem zur Begleittherapie bei Krebspatienten angewendet. Fettstoffwechselstörungen, Gicht, Migräne, Hypotonie und chronische Lebererkrankungen können ebenfalls behandelt werden.

Kombinationsmöglichkeiten

Grundsätzlich ist die Sauerstofftherapie (H.O.T.) mit fast allen anderen naturheilkundlich orientierten Therapieverfahren kombinierbar.

Kontraindikation

Hyperthyreose, Basedow, Hashimpto’s Thyreoiditis.