Homöopathie
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Beschreibung des Verfahrens

 

“Die milde Macht ist gross.“ (Hahnemann)

Nach Ansicht Hahnemanns können „dynamisierte Arzneimittel“ Erkrankungen heilen, die sie in ähnlicher Weise in stofflichen Dosierungen auslösen können.

Arzneistoffe
Die Homöopathie entnimmt ihre Arzneistoffe der Pflanzen- und Tierwelt, dem Mineralreich sowie der chemischen Industrie. Abweichend von der Allopathie bereitet sie sich zunächst aus den verschiedenen Arzneisubstanzen Essenzen, Tinkturen, Lösungen oder Verreibungen von einem bestimmten Arzneigehalt, und diese werden dann wieder nach bestimmten Regeln weiter verdünnt. Für alle diese Manipulationen sind verschiedene Vorschriften gegeben, und es ist die erste Aufgabe des Apothekers, alle diese bei der Bereitung der homöopathischen Arzneimittel in Frage kommenden Grundsätze genau zu befolgen, damit die Wirksamkeit der aufs feinste verteilten Arzneimittel nicht ungünstig beeinflusst wird. (Homöopathisches Arzneibuch, 1958).

Potenzierung
Ein Teil der Arzneisubstanz wird mit einer bestimmten Menge des Verdünnungsmediums aufbereitet, getreu im Sinne Hahnemanns.

Zubereitungsformen

  • Dezimalpotenzen: ein Teil Arzneisubstanz wird mit neun Teilen Verdünnungsmedium aufbereitet
  • Centesimalpotenzen: ein Teil Arzneisubstanz wird mit neunundneunzig Teilen Verdünnungsmedium aufbereitet.

Trägersubstanzen

  • Alkohol = Dilutionen
  • Milchzucker = Tabletten
  • Rohrzucker = Globuli


Kombinationsmöglichkeiten


Das homöopathische Heilverfahren lässt sich grundsätzlich mit allen naturheilkundlichen Methoden kombinieren.