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Beschreibung des Verfahrens
Bevor akute und chronische Krankheiten entstehen, kann man mit Hilfe der Blut-Dunkelfelduntersuchung Vorzeichen in Form von Veränderungen der Blutzellen, der Viskosität
sowie der Eiweiß-Überbelastung feststellen . Dies kann als erster Hinweis für eine beginnende Erkrankung oder Funktionsstörung gewertet werden.
Als Untersuchungsmaterial genügt ein einziger Tropfen Blut aus der Fingerbeere, der sofort unter dem Mikroskop betrachtet wird. Über einen Bildschirm kann durch bis zu
1000-facher Vergrößerung die Situation im vitalen Blut umgehend erörtert werden.
Die roten und weißen Blutkörperchen werden nach Anzahl, Größe, Beweglichkeit und Aussehen beurteilt, ebenso die Kerneiweißpartikel. Die verschiedensten
Erscheinungsformen und deren Veränderungen werden in gewissen Zeitabständen kontrolliert und diagnostisch ausgewertet.
Die Dunkelfelddiagnose gibt Auskunft darüber, ob die Aufgabe des Blutes erfüllt wird, oder ob durch qualitative Veränderungen der Blut-Zellen und Blut-Bestandteile
bestimmte Neigungen zu Funktionsstörungen im Organismus, bzw. Erkrankungen sichtbar werden. Ebenso sind Rückschlüsse auf Stoffwechselbelastungen und -störungen sichtbar.
Durch die Betrachtung des Blutes über einen gewissen Zeitraum (ca. 4-8 Stunden), können nachstehende Aussagen getroffen werden:
- Abwehrfunktionen des Körpers
- Allgemeine Reaktionsfähigkeit des Blutes und des Organismus
- Stoffwechsel- und Verschlackungssituation des Körpers
- Hinweise auf Herde, Störfelder und latente Infektionen
- Belastungen der Stoffwechselorgane (zum Beispiel Leber und Darmbelastung)
- Durchblutungs- und Sauerstoffversorgung der Gewebe
Anwendungsgebiete
- Kontrolle laufender Therapien
- Möglichkeit der Früherkennung sowie das Auffinden von Ursachen für bereits bestehende Beschwerden oder Erkrankungen
- Stoffwechselbelastungen und -erkrankungen
Kombinationsmöglichkeiten
Diese diagnostische Methode ist mit sämtlichen anderen Diagnosemöglichkeiten kombinierbar. Es ergibt sich als Konsequenz ein individuelles Therapiekonzept.
Mit der Dunkelfeldmethode kann auch jede andere Therapie im Verlauf kontrolliert werden, da im Blut die meisten Veränderungen am schnellsten sichtbar werden. Man sieht
beispielsweise, ob ein Medikament in der momentanen Situation überhaupt wirkt, da man hier die Reaktionsfähigkeit umgehend beurteilen kann.
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